Der Concentrator
Netzknoten für Kultur und Medien
 
Mittwoch, 30. November 2005

contemporary

Ornamentos Y Repetitiones



Ornamentos Y Repetitiones by Madleine Jaccard, 2005

Madleine Jaccard, 2005


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Dienstag, 29. November 2005

Da...

Dichterseelen



Harmony, so sei es drum, hat noch nie ein Kind gekriegt.
Hafenkäse, schau nur hin, wird auch Dich verderben.
Hinterher wird Sonne schreien, Hochzeit heisst das Zauberwort,
Tote und Gerippebeine schauen weg und rennen fort.

Tagdiebes Lohn sei drum erkannt!
Tagdiebes Lohn, geh Überland.

Halte nur dem Tod die Hand und spring hinein ins Tal der Lügen
Schau mir hin du Siebenschläfer, was sich da im Rachen birgt.

Rächt sich deine Dichterseele an dir selbst.

Madleine Jaccard

Harmony


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Sonntag, 20. November 2005

web

Flying Spaghetti Monster



Gegenwärtig bekämpfen die wissenschaftlich ausgerichteten Evolutionstheoretiker und die Verfechter einer göttlichen Schöpfungsgeschichte, von Intelligent Design, sich gegenseitig (Vgl. z.B. NY Times). Es geht darum, die Themen rund um die Entstehungsgeschichte des Menschen im Lehrplan von Schulen und Universitäten zu dominieren.

FSM

Derweil machen sich Betroffene mit alternativen Schöpfungsgeschichten Luft: Der junge Physiker Bobby Henderson hat im Juni 2005 eine neue Offenbarungsreligion ins Leben gerufen. Höchstes Wesen ist das Flying Spaghetti Monster, kurz FSM. Heute ist die FSM Religion kult und die "Pastafarians" erfreuen sich weltweit medialer Aufmerksamkeit.

Details zu FSM wie der Gründungsaufruf und ein FSM-Bibelprojekt zum Mitschreiben sind auf der Site www.venganza.org zu lesen.


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Sonntag, 24. Juli 2005

pasta-e-amore

Penne al chorizo e limone



Wenn es regnet im Sommer und der Eisschrank gerade nicht überfüllt ist mit Zutaten, kommt die Not als Köchin manchmal gerade recht. Und man ist überrascht, was sie so drauf hat.

Hier ist das Rezept, das meine Not heute in Schlemmerei verwandelt hat:

Penne al dente kochen, vom Feuer nehmen. Das Wasser im Topf abgiessen, aber kein Sieb verwenden, damit noch etwas vom Sud zurückbleibt. Zwei oder drei reife rote Tomaten in Würfel schneiden, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Saft einer Limone auspressen und zusammen mit reichlich Olivenöl und den Tomaten unter die Penne rühren. Ein Stück einer Chorizo Paprikawurst in Scheibchen schneiden und dazugeben. Alles zusammen umrühren und ein paar Minuten ziehen lassen. Mit Parmesan garnieren.

Der Parmesankäse lässt sich übrigens vorzüglich mit einem Spargelschäler in zarte Häppchen verwandeln.

E Guetä!

Und, hat's geschmeckt?


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Dienstag, 1. März 2005

Da...

Meteorologischer Frühling



Ein halber Mond schiesst als Projektil über den Horizont. Wie eine Landekapsel ohne Schirm, manchmal blinkt sie durchs Gehölz. Der Fluss dampft, Kamine stossen weisse Wolken aus, sie färben die Luft um eine goldrote Sonne. Manche Züge stehen still, weil Weichen festfrieren. Heute ist Frühlingsanfang.


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Montag, 13. Dezember 2004

medien

Das Feuilleton und die Ökonomie



Unter dem Titel Das Geld beugt den Geist veröffentlicht die NZZ einen Artel über den niedergang des klassischen Feuilletons. Die Autoren beobachten einen Trend zum regionalen Kulturmarketing. Überregionale Zeitungen öffneten ihr Feuilleton einem breiteren Themenspektrum.


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Dienstag, 30. November 2004

Da...

Sog



Ich sehe die Hölle brennen,
Das Wasser ist durstig.


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Montag, 1. November 2004

Da...

Nimmer, mehr



Blassrote Lippen beim Abschiedskuss
Wangen, Wärme und verhaltener Atem
Blicke erforschen vergangene Stunden
Was nun? Hilf! Gib uns ein Zeichen.

Zungen wie Zuckerspitzen überspringen
Nur kurz die Befestigung der Lippen
Ich will sie halten, sie nicht verlieren
Viel mehr als nie mehr - meine Liebe.


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Sonntag, 17. Oktober 2004

Da...

Du düst gerade von einem Treffen zum nächsten.



Der Regen färbt den Himel grau. Am Ende der Geleise leuchtet noch weiss der Schatten der Sonnne. Die Gewächshäuser habe den Hagel überstanden. Du fehlst.


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Dienstag, 7. September 2004

literatur

Die Hilfsverben des Herzens



Der ungarische Schriftsteller Péter Esterházy, Träger des Friedenspreises des deutschen Buchhandels 2004, hat "Die Hilfsverben des Herzens" 1985 geschrieben. Eine Neuübersetzung durch Imre Kertéz ist nun in der "Bibliothek Suhrkamp" erschienen. Das Buch thematisiert das Sterben der Mutter und die Irritation der Wirklichkeit durch den Tod.

"Epik plus Traum, Erlebtes plus Gedachtes, Wortvernunft plus höhere Idiotie. Idiotie in der alten, ursprünglichen Bedeutung: Was geschieht, wenn wir die Welt nicht mehr ordnen, wenn, umgekehrt, die Welt uns übermannt, ins Staunen und Assoziieren zwingt - Das war vor zwanzig Jahren 'modern'. [...] Es fesselt und quält uns beim Wiederlesen noch immer", schreibt Martin Meyer in der NZZ.


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